Im Jahr 2012 dürfen sich alle Kinderkrimifans auf eine neue Ausgabe der drei Fragezeichen freuen. Das Kinderbuch “Achtung, Strandräuber” ist dabei eine Ausgabe extra für Kinder, sodass besonders junge drei ???-Fans auf ihre Kosten kommen. Das neue Buch wurde von Ulf Blank verfasst, der als Autor und Radiomoderator tätig ist.
Ärger beim Surfwettbewerb
In der neuen Ausgabe der drei ??? müssen die drei Freunde, jeder von Ihnen hat sich schon öfter als Detektiv in einer der vorhergehenden Ausgaben probiert, bei einem Surfwettbewerb einen Diebstahl auflösen. Da gibt es nur ein Problem: Jeder Detektiv der drei ??? nimmt selbst an dem Wettbewerb teil und zusammen müssen Sie es aber schaffen den Fall zu lösen. Das fordert den Dreien alles ab. Die neue Ausgabe der drei Fragezeichen ist wieder ein Kinderkrimihit, der schon jetzt verspricht ein großer Erfolg zu werden. Nicht nur für Kinder dürfte dieser Fall interessant sein sondern auch für die Erwachsenen drei Fragezeichenfans.
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Geschichten über die vielen Seiten der Schuld hat Brigitte Tholen in ihrem Buch Schuld veröffentlicht. Das Wechselspiel der Schuld im ganz alltäglichen Leben wird hier in sechs ganz verschiedenen Geschichten auf phantasievolle Art und Weise beschrieben.
Schuld und Sühne, wie in der Geschichte “Wenn die Angst kommt” sind im Wechselspiel der Psyche von Frauen und Männern zu erleben. Statt offen und direkt Gefühle anzusprechen und Konsequenzen zu tragen, entsteht aus der Schuld des einen die Schuld des anderen. Die Schuld der Gier und Macht werden in “Nur ein Geschäft” eindrucksvoll beschrieben. Um seine Tochter zu versorgen, beschließt ein Vater ein Agreement mit einem Freund. Der Freund sieht das Geld und die schöne junge Frau. Die Konsequenzen treffen die Tochter. Aber ist die Tochter tatsächlich unschuldig? Die Schuld des einen zieht die schuldigen Taten des nächsten nach sich. Auf phantasievolle Art und Weise erzählt Brigitte Tholen die Geschichte einer jungen Frau, die vor ihrem Freund flieht und seine Nachstellungen fürchtet. Unvorstellbares geschieht der jungen Frau. Wünsche erfüllen sich von selbst und ein Wesen begleitet sie in den Tagen am Meer. Die Wendung der Geschichte überrascht und lässt den Leser verblüffen. (weiterlesen…)
Der neue Roman von Charlotte Link “Der Beobachter” wurde von ihren Fans mit Spannung erwartet und bietet wieder bewährte Spannung und viel Spaß am Lesen.
Samson hat Sehnsucht nach einem eigenen Glück, einer Familie und Geborgenheit. Aber das Leben meint es nicht so gut mit ihm. Pech in der Liebe und im Job lassen ihn verzagen. Er beginnt aus Enttäuschung seine Nachbarschaft zu beschatten und genau Buch über die Lebensgewohnheiten seiner Nachbarn zu führen. Die Nachbarfamilie erweckt mit ihrem scheinbar perfekten Leben sein besonderes Interesse. Gillian, Mann Tom und Tochter Becky leben das von Samson gewünschte Leben. Doch schon bald stellt er enttäuscht fest, dass auch in dieser Familie nicht alles perfekt ist. (weiterlesen…)
John Grisham ist bekannt für seine Justizthriller, in denen er sich mit der amerikanischen Gerichtsbarkeit und dessen Beeinflussung zum Beispiel durch Rassenhass oder Profitstreben von Firmen auseinandersetzt.
Der Roman “Das Geständnis” von John Grisham beginnt mit einem Geständnis. Reverend Keith Schroeder wird von Travis Boyette, einem verurteiltem Sexualstraftäter aufgesucht. Im Gespräch gesteht der schwerkranke Mann den Mord an Nicole Yarber und gibt Hinweise zum Auffinden der Leiche. Verurteilt für den Mord an dem weißen texanischen Mädchen wurde der Schwarze Donte Drumm. Dieser hatte immer wieder seine Unschuldigkeit beteuert. Nur vier Tage vor der Hinrichtung durch die Todesspritze bestätigt Boyette mit seinem Geständnis die Beteuerungen von Donte Drumm und setzt den amerikanischen Justizapparat erneut in Bewegung. (weiterlesen…)
Der in Dänemark bereits im Jahr 1997 veröffentlichte Roman “Das Alphabethaus”, geschrieben vom Skandinavier Jussi Adler-Olsen, erscheint Ende Jänner 2012 nun auch in Deutschland.
Bei diesem politischen Krimi handelt es sich allerdings nicht um das aktuellste Werk des Autors, sondern um sein erstes Buch, das auch in Südamerika, Spanien, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden veröffentlicht wurde. In Adler-Olsens Heimatland Dänemark hielt sich die Begeisterung über den Erstling damals allerdings in Grenzen, während es im Ausland großen Anklang fand und in Spanien und den Niederlanden sogar die Bestsellerlisten eroberte.
Erst nach Adler-Olsens großem Durchbruch mit dem 2008 in Dänemark und 2010 in Deutschland erschienenen Roman “Schändung” wurde man auch bei uns auf den dänischen Autor aufmerksam. (weiterlesen…)
Lakonisch, bissig, sentimental – all das verspricht der Klappentext auf dem neuen Buch ‘Die Tote von der Placa once’ von Ernesto Mallo. Obwohl ich nicht der größte Fan von Kriminalromanen bin, hat mich das Buch sehr schnell interessiert. Nicht zuletzt wegen der positiven Presseberichte, den Rezensionen und dem Thema des Krimis.
Der Inhalt ist schnell zusammen gefasst: Ernesto Mallo entführt seine Leser in diesem Roman nach Argentinien in die 70er Jahre. Hauptfigur ist Comisario Lascano, der während des Terrors einer Militärjunta versucht, sich irgendwie durchzuschlagen. Er verliebt sich in Eva, einem Mädchen aus dem suversiven Untergrund. Eigentlich schon genug damit beschäftigt, einen Mordfall aufzuklären, versucht er nun auch, sie zu beschützen. Immer auf der Flucht vor Todeskommandos, die ihn quer durch Buenos Aires jagen.
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Die Idee ist ganz banal: Drei Freunde machen sich voller Enthusiasmus an den Ausbau eines verlassenen Hauses in einem leer stehenden Dorf. Die Geschichte wird sehr schnell überschattet von merkwürdigen Geschehnissen, es passiert so manches, das logisch nicht zu erklären ist. Oder vielleicht doch? Gerüche sind schließlich nur Gerüche, Handyakkus können sich entladen, Gegenstände mit scheinbarem Eigenleben wurden meist unbewusst verräumt. Aber wie sind Schritte zu erklären, wo keine Menschen sind? Warum wurde das Dorf eigentlich verlassen? Was ist bloß auf dieser Insel passiert?
Es gibt kein Umfeld, in dem ein Krimi besser angesiedelt ist als in Island: Wenn die Atmosphäre droht, zu freundlich zu werden, braucht es nur die Beschreibung der einsamen Landschaft, um den Leser in die Atemlosigkeit zurückzuwerfen. (weiterlesen…)
Tabor Süden ist eine Kultfigur, sein Autor Friedrich Ani mehrfach preisgekrönt. Eigentlich hatte Friedrich Ani 2005 genug von seinem Helden, 2005 erschien der letzte Band der erfolgreichen Reihe. Damals hatte Kommissar Süden den Polizeidienst quittiert und war Kellner geworden. Jetzt ist Süden wieder da, wiederbelebt nach einer sechsjährigen Pause.
Die unspektakulären Plots, die Beschäftigung mit Menschen am Rande der Gesellschaft und die Sprachkunst des Autors waren es, die die Romane um Kommissar Süden damals berühmt gemacht haben. Das alles ist wieder da, in der neuesten Geschichte um den empfindsamen Ermittler, die mit einem Anruf des verschwundenen Vaters von Süden beginnt. Damit wird an die Zeit vor sechs Jahren angeknüpft, schon in der Romanserie gehörte der Verlust des Vaters zu den tragischen Grundtönen. (weiterlesen…)
Erinnern Sie sich an “Die Jury”, “Die Firma”, “Die Akte”? Als Buch oder als Film, beide Varianten sind gleichermaßen bekannt und waren gleichermaßen erfolgreich. Haben diese Geschichten Ihnen gefallen? Dann wird es Zeit, sich auch einmal einem unbekannteren Klassiker von John Grisham zuzuwenden, dem “Regenmacher”, als deutsche Übersetzung 1997 im Hoffmann & Campe-Verlag erschienen.
Die Geschichte um den doch nicht gewissenlosen Anwalt ist ein absolutes Muss für jeden Grisham-Fan. Auch diese Geschichte spielt in der Welt der Justiz: Jurastudent Rudy träumt kurz vor dem Anwaltsexamen von einem Job als “Regenmacher”, er will also einer der Anwälte werden, die Unmengen solventer Mandaten auftun und dabei selbst das große Geld machen. Die Gier verführt, nach dem Scheitern eines seriösen Jobangebots lässt sich Rudy von einem zwielichtigen Anwalt anheuern. Nun muss er seinen künftigen Mandanten im Krankenhaus auflauern, wo viele potenzielle Schadenersatzfälle warten. (weiterlesen…)
Kate Atkinson wurde schon für ihre Erzählkunst preisgekrönt, für die lakonische Ironie ebenso typisch ist wie ein Erzählfaden, in dem nichts ist, wie es scheint.
Schon das Cover ihres neuen Krimis “Das vergessene Kind” täuscht eine heile Welt vor. Eine heile Welt, die nichts zu tun hat mit dem wirklichen Leben des kleinen Mädchens, das da so hübsch ins Bild gesetzt wird. Warum schaut sie uns nicht an?
Auch die restlichen Protagonisten dieser Geschichte leben nicht in heilen Welten. Ein Adoptivkind sucht nach über 30 Jahren endlich seine Wurzeln, ein vom Schicksal gebeutelter Privatermittler kann wenigstens einen Hund retten, der von nun an sein bester Freund wird … Eine Gesetzesvertreterin will ein Kind retten, nachdem sie vor langer Zeit versäumt hat, einem anderen Kind durch Adoption ein ertragbares Leben zu schenken. Also kauft sie das Kind, aber das ist moralisch verwerflich und eine Straftat, ihr Gewissen meldet sich sehr bald. (weiterlesen…)