Yrsa Sigurdardottir – Geisterfjord

Yrsa Sigurdardottir – Geisterfjord

Die Idee ist ganz banal: Drei Freunde machen sich voller Enthusiasmus an den Ausbau eines verlassenen Hauses in einem leer stehenden Dorf. Die Geschichte wird sehr schnell überschattet von merkwürdigen Geschehnissen, es passiert so manches, das logisch nicht zu erklären ist. Oder vielleicht doch? Gerüche sind schließlich nur Gerüche, Handyakkus können sich entladen, Gegenstände mit scheinbarem Eigenleben wurden meist unbewusst verräumt. Aber wie sind Schritte zu erklären, wo keine Menschen sind? Warum wurde das Dorf eigentlich verlassen? Was ist bloß auf dieser Insel passiert?

Es gibt kein Umfeld, in dem ein Krimi besser angesiedelt ist als in Island: Wenn die Atmosphäre droht, zu freundlich zu werden, braucht es nur die Beschreibung der einsamen Landschaft, um den Leser in die Atemlosigkeit zurückzuwerfen. (weiterlesen…)